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Unternehmensstruktur

Die European Energy Exchange AG (EEX), im Jahr 2002 durch die Fusion der deutschen Strombörsen Frankfurt und Leipzig entstanden, positionierte sich seither im europäischen Energiehandel als führender Handelsplatz. Darüber hinaus entwickelte sich die EEX zu einem Konzern, der offen ist für europäische und internationale Partnerschaften.

Die EEX setzt auf ein offenes Geschäftsmodell, das durch gezielte Ausgliederungen und Partnerschaften mehr Flexibilität, Marktabdeckung und Volumen erzielt. Die Unternehmensstruktur der EEX ist Ausdruck dieses Modells

Erster Schritt war die Überführung der Clearingaktivitäten in die Tochtergesellschaft European Commodity Clearing AG (ECC) im Jahr 2006. In 2007 und 2008 erfolgte dann die Ausgründung des Spot- und Terminhandels für Strom in jeweils eigene Gesellschaften. Diese Gesellschaften sind offen für Kooperationen, Beteiligungen und Partnerschaften unterschiedlicher Ausprägungen.

Das Angebot zur Kooperation wurde angenommen: Bereits seit 2006 kooperiert die niederländische Börse ENDEX European Energy Derivatives Exchange N.V. mit der EEX im Clearingbereich. Das Clearing und Settlement aller an der ENDEX gehandelten Produkte erfolgt durch die ECC.

Im Stromhandel kooperiert die EEX mit der französischen Powernext SA. Die EEX hält 50 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft EPEX Spot SE mit Sitz in Paris, die den kurzfristigen Stromhandel, den sogenannten Spotmarkt, für Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz betreibt. Der deutsche und französische Terminhandel für Strom ist in der EEX Power Derivatives GmbH, einer mehrheitlichen EEX-Tochtergesellschaft mit Sitz in Leipzig gebündelt. Das Clearing und Settlement aller Spot- und Termingeschäfte in Strom erfolgt durch die ECC, die seit November 2008 bereits die Gasgeschäfte, die an der Powernext gehandelt werden, abwickelt.

Weiterhin ist die EEX an der store-x GmbH (Storage Capacity Exchange), einer Onlineplattform für den Sekundärhandel mit Speicherkapazitäten für Erdgas sowie an der trac-x GmbH (Transport Capacity Exchange GmbH), einer Onlineplattform für Erdgas-Transportkapazitäten beteiligt. Darüber hinaus hält die EEX 20% an der EMCC GmbH (European Market Coupling Company), einer Gesellschaft, die das Engpassmanagement an der deutsch-dänischen Grenze durchführt.

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